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> Immobilien Mexiko / Real Estate Mexico

Länderinformation und Immobilienkauf in Mexiko, Mittelamerika

Das Land Mexiko: ist der größte Staat in Mittelamerika. Im Vergleich zu Deutschland ist Mexiko 5,5 mal so groß. Im Norden grenzt Mexiko an die USA, Im Nordwesten an den Golf von Kalifornien, im Westen an den Pazifik, im Süden an Guatemala und Belize sowie im Osten an den Golf von Mexiko und das Karibische Meer. Im Süden nimmt Mexiko die Hälfte der mittelamerikanischen Landbrücke ein. Aufgrund seiner Größe beherbergt das Land eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaftsbildern. Es gibt Feuchtgebiete über Wüsten und von Dschungel bedeckten Ebenen bis hin zu einer alpinen Vegetation. Das Land besteht zum Großteil aus einem 1000 - 2500 m hohen Hochland, das vom Pazifik und Atlantik durch die Bergketten der Sierra Madre Occidental und der Sierra Madre Oriental begrenzt wird. Der nördliche Teil des Plateaus macht ca. 40% der Gesamtfläche von Mexiko aus. Er ist unfruchtbar und nur sehr dünn besiedelt. Eine vulkanische Bergkette verläuft im Süden dieses Hochlandes und sie erstreckt sich von der Sierra Volcanica im Westen durch das Tal von Mexiko zur Ostküste nach Veracruz. Hier erheben sich mächtige, teilweise noch aktive Vulkane. Der Osten und die Yucatan Halbinsel sind flach. An der Nordwestküste, gegenüber der Halbinsel Baja California, an der Südwestküste von Baha de Campeche sowie auf der Yucatan-Halbinsel gibt es viele Lagunen und Feuchtgebiete.

Klima in Mexiko: In den Küstenregionen, im Flachland im Süden und auf der Yucatan Halbinsel herrscht tropisches Klima. Gemäßigtes Klima in Lagen zwischen 800 und 2000 m (im Hochland sinken die Temperaturen jedoch nachts stark ab). In Hochlagen über 2000 m ist es kühl, die Temperaturen liegen bei 15 Grad. Niederschlagsmenge ist regional verschieden. Die heißesten Monate in Mexiko sind generell April bis Juni. Trockenzeit von Oktober bis Mai und Regenzeit die von Juni bis September.

Einwohnerzahl Mexiko: ca. 104.000.000, davon leben ca. 8.700.000 in Mexiko City.

Landeswährung Mexiko: MXN

Sprachen in Mexiko: Amtssprache ist Spanisch, als Umgangssprache ist es mit aztekischen Lehnwörtern durchsetzt. Daneben gibt es über 80 Indiosprachen, etwa 8% der Bevölkerung sprechen nur indianische Sprachen. Englisch wird in den größeren Städten, in den Touristenregionen und in der Karibik gesprochen.

Reisebestimmungen Mexiko: Für die Einreise benötigt man einen noch mind. 6 Monate gültigen Reisepass. Vorort erhält man eine Touristenkarte, die bei Ausreise wieder vorzulegen ist.

Gibt es deutsche Schulen in Mexiko? Ja ! 4, die von der Bundesregierung finanziell unterstützt werden. Die Schulen in Mexiko-Stadt, in Lomas Verdes im Norden, in Xochimilco im Süden und in Cuajimalpa im Westen der Stadt, sind zwar eigenständige Schulen, arbeiten aber gemeinsam unter einem Vorstand und dem traditionsreichen Namen „Colegio Alemán Alexander von Humboldt“.

Wie hoch ist die Einkommenssteuer in Mexiko? ca. 28 %

Autokosten in Mexiko: Benzin: 1 Liter Normalbenzin 45 Cent und Super 52 Cent. KFZ Steuer ca. 100 Euro für einen Pickup, Haftpflichtversicherung ca. 100 Euro.

Krankenversicherung in Mexiko: z.B. Privatversicherung nur für Mexiko 550 Euro im Jahr, International 800 Euro im Jahr.

Finanzierung in Mexiko: ist für Ausländer ohne Aufenthaltserlaubnis nicht möglich.

Kaufnebenkosten für Immobilienerwerb in Mexiko: Keine Grunderwerbssteuer, Notargebühren ca. 2 %. Der Käufer zahlt in Mexiko keine Provision.

Können Ausländer wirklich Eigentum in Mexiko besitzen? Ja, sie können direktes Eigentum im Inland von Mexiko erwerben, nach mexikanischem Gesetz allerdings nicht sofort und direkt in der eingeschränkten Zone. Stattdessen muss ein Treuhand-Titel der Immobilie für den Ausländer erstellt werden. Da Ausländer nicht in der Lage sind, Vertragsabschlüsse mit Immobilien vorzunehmen, müssen sie eine Bank beauftragen. Ebenso verfährt man auch mit Minderjährigen, da auch sie keinen direkten Besitz in ihrem Namen haben können. Folgendes ist ein kurzer Umriss, das Gesetz betreffend, bekannt als „fideicomisos“. Aber mögliche Kunden sollten auf jeden Fall Rat bei einem genehmigten mexikanischen Rechtsanwalt suchen und Einblick in alle Transaktionen der Immobilie erhalten.

Wer ist in die Immobilienverhandlungen mit einbezogen? Normalerweise gibt es drei bis vier Personen, die zu allen Transaktionen mit Immobilien in der eingeschränkten Zone hinzugezogen werden können: Eine Immobiliengesellschaft, der Rechtsanwalt des Kunden, eine Bank und ein allgemeiner Notar. Alle vier sind in ihren jeweiligen Bereichen bei der Unterstützung mit Immobilienverhandlungen nützlich. Für Verhandlungen außerhalb der eingeschränkten Zone ist es nicht notwendig, eine Bank zu beauftragen. Ein Ausländer sollte nichts als gegeben voraussetzen. Der Käufer muß Fachleute für die Transaktionen engagieren. Ein mexikanischer Rechtsanwalt sollte mit einbezogen werden, um die Verträge und Verkaufsbedingungen einzusehen. Außerdem kann ein Rechtsanwalt eine gründliche Suche durchführen und alle Probleme oder Alternativen herausfinden, die ein Käufer haben könnte. Nur ein genehmigter mexikanischer Rechtsanwalt sollte seinen Rat in der Gesetzgebung zur Verfügung stellen. Wenn ein Rechtsanwalt in Mexiko lizenziert ist, sollte er ein „cédula profesional“ nachweisen können. Wenn man einen Rechtsanwalt sucht, ist es wichtig zu wissen, daß jeder Rechtsanwalt eine Immobilienverhandlung durchführen kann. Der Käufer ist nicht auf die örtlichen Rechtsanwälte begrenzt, wo sich die Immobilie befindet. Alle Verhandlungen werden durch Bundesgesetz geregelt.

Eingeschränkte Zone und Fideicomisos: Das Gesetz erklärt, daß die Mexikanische Nation das ursprüngliche Besitzrecht hat zu allem Land und Wasser in Mexiko, sowie Mineralien, Salze, Erze, Erdgas und Öl; aber daß solcher Besitz Einzelpersonen zugewiesen werden kann. Die Mexikanische Staatsverfassung verbietet direkten Besitz von Immobilien durch Ausländer in der sogenannten „eingeschränkte Zone“. Die eingeschränkte Zone beinhaltet alles Land innerhalb 100 km jeder mexikanischen Grenze und innerhalb 50 km jeder mexikanischen Küstenlinie. Um jedoch  ausländische Investitionen in diesen Bereichen zu ermöglichen, schuf die mexikanische Regierung das „fideicomiso“, welches  man als eine Treuhand-Immobilie bezeichnen kann. Die Mexikanische Regierung schuf das „fideicomiso“, um die auftretenden Probleme abzustimmen und während der Entwicklung der eingeschränkten Zone und um Auslandskapital anzuziehen. Dieses ermöglichte Ausländern als Begünstigte des Treuhandes den uneingeschränkten Gebrauch des Landes in der eingeschränkten Zone genießen zu können, ohne das Gesetz zu verletzen. Ein „fideicomiso“ ist ein Treuhandvertrag, der zugunsten eines fremden Käufers geschlossen wird, ausgeführt durch eine mexikanische Bank und dem Verkäufer des Besitzes in der eingeschränkten Zone. Die Bank fungiert im Namen des ausländischen Kunden und erwirbt den Titel der Immobilie. Die Bank als Verwalter kauft den Besitz für den Ausländer, dann hat sie eine treuhänderische Verpflichtung, die Anweisungen zu befolgen, die vom Ausländer erteilt werden, der Begünstigte der Treuhand ist. Der Begünstigte behält und genießt alle Rechte des Besitzes, während die Bank den Titel des Besitzes behält. Dem Ausländer wird erlaubt, den Besitz zu verwenden, zu nutzen und auch zu verkaufen.

Damit Ausländern kaufen können, fordert Mexiko sie auf, eine Erlaubnis vom Ministerium von Außenpolitik vor dem Vertragsabschluss zu beantragen, um eine Immobilie in Mexiko zu erwerben. Dieses wird u.a. durch den Verwalter/die Bank getan, in dem Moment,  wo ein Immobilientreuhand gegründet wird. Der Zweck der Treuhand ist, dem Begünstigten dieser Treuhand den Gebrauch und den Nutzung des Besitzes zu ermöglichen, ohne tatsächlichen Besitzanspruch zu schaffen. Das Ministerium für Außenpolitik muß jede mögliche Petition für eine Treuhand Erlaubnis bewilligen, die mit den vereinbarten Anforderungen innerhalb 5 Arbeitstage übereinstimmt, die dem Datum seiner Beantragung im Hauptbüro des Ministeriums in Mexiko-City erfolgt. Es muß in 30 Tagen bewilligt werden, wenn die Anmeldung in einem der Staatlichen Büros des Ministeriums eingereicht wird. Es gibt einen allgemeinen Irrglauben unter Ausländern, die in Mexiko investieren, dass, sobald die Treuhand abläuft, der Begünstigte alle Rechte und Nutzen des Verkaufes des Besitzes verliert, die in der Treuhand gehalten wird. Dieses ist nicht der Fall. Im Gegenteil, der Begünstigte hat ein vertragliches Recht der Treuhandvereinbarung mit der mexikanischen Bank, der aus dem Gebrauch oder dem Verkauf von diesem Besitz resultieren kann, obwohl er nicht den Titel des Besitzes hält. Im mexikanischem Gesetz hat die Bank als Verwalter eine anvertraute Verpflichtung, die Rechte des Begünstigten zu respektieren. Eine Immobilientreuhand ist keine Pacht. Der Begünstigte kann die Bank jederzeit anweisen, den Besitz zu verkaufen oder zu vermieten. Der Begünstigte kann den Besitz, innerhalb der Bestimmungen des Gesetzes, bebauen und nutzen.

Cancún: Die Stadt Cancun, an der Nordostküste gelegen, stellt das größte Touristenzentrum der Halbinsel Yucatan dar. Bis zum Anfang der 1970er Jahre war der Ort lediglich ein großes Dorf, in dem nur einige hundert Menschen lebten. Als ursprüngliche Insel wurde Cancun aus kommerziellen Gründen durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Bis dahin war das kleine Eiland umgeben von der Karibik im Osten und einer 100 Quadratkilometer großen Lagune im Westen. Heute ist Cancun mit fast einer halben Million Einwohnern eine große Stadt, die vollkommen auf den Tourismus ausgerichtet ist. Hier vereinen sich beste Bedingungen für einen traumhaften Strandurlaub mit allen Vorzügen, die eine lebendige Stadt zu bieten hat. Vor jedem Badevergnügen sollte aber darauf geachtet werden, welche Flagge ausgehängt wurde, denn durch starke Strömungen kann es zu lebensgefährlichen Situationen kommen. Bei blauer Flagge ist das Schwimmen unbedenklich, bei roter Flagge verboten.

An dem weißen Sandstrand, der mit karibischem, glasklarem Wasser lockt, reihen sich zahlreiche Hotels aneinander. Der Ferienort wächst stetig weiter, denn es entstehen jedes Jahr neue Hotelkomplexe, Golfplätze und Freizeitparks. In Cancun verbringen viele amerikanische Touristen ihren Urlaub, die den Ort maßgeblich geprägt haben. Dies zeigt sich in zahlreichen exklusiven Einrichtungen und Luxushotels. Andere größere Städte, wie zum Beispiel Playa del Carmen, und historische Maya-Stätten, wie Tulum, sind von Cancun aus sehr gut zu erreichen.

Neben den weißen Traumstränden bietet der Ferienort ein vielfältiges Freizeitangebot. Kulturinteressierte können hier einige archäologische Fundstätten besuchen und sich von der weitreichenden Vergangenheit der Halbinsel überzeugen. Zahllose Restaurants und Geschäfte bilden eine nette Abwechslung zum Strandleben. Das Nachtleben findet in zahlreichen Bars und Diskotheken statt, in denen der Urlauber den Abend, teilweise mit Live-Musik, ausklingen lassen kann. Die Küste vor Cancun ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler, die hier eine Unterwasserwelt entdecken können, in der über 500 Tropenfischarten beheimatet sind und sich in wunderschönen Korallenriffen tummeln. Ein beliebtes Ausflugsziel war auch der Embarcadero-Turm, der einen atemberaubenden Ausblick auf die Lagune von Cancun gestattete. Seit dem Hurrikan "Wilma" ist er jedoch geschlossen. Cancun ist ein ideales Reiseziel für Menschen, die sich gerne ins Urlaubsgetümmel stürzen und einen unvergesslichen Strandurlaub erleben möchten.

Merida: die größte Stadt der Halbinsel Yucatan und präsentiert sich ihren Besuchern mit zahlreichen historischen Kulturstätten, die stets viele Touristen anlocken. Wegen der beeindruckenden und sehenswerten Prachtbauten wird Merida auch als zweites Paris oder weiße Stadt bezeichnet. Die Vorzüge dieser schönen Stadt wissen nicht nur Touristen zu schätzen, sondern auch zahlreiche Einwohner Mexikos, die hier ihren Lebensabend verbringen. Der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den geschichtsträchtigen Maya-Stätten. Auch die Unterkunftsmöglichkeiten in der größten Stadt Yucatans sind sehr vielfältig. Neben luxuriösen Hotels und privaten Pensionen, stehen Individual Reisenden auch Ferienwohnungen zur Verfügung, die einen frei gestalteten Aufenthalt möglich machen.

Insel Holbox: liegt inmitten des Naturreservats Yum Balam am nördlichsten Punkt der Halbinsel Yucatán, wo sich die türkisfarbenen Gewässer der Karibik mit den Gewässern des Golfs von Mexiko vermischen. Von Cancún fährt man mit dem Bus oder Taxi nach Chiquilá (etwa 2 Stunden Fahrzeit), wo die Fähre nach Holbox übersetzt. Auf Holbox fahren keine Autos. Es gibt nur Golfkarren, die sowohl zum Personen- als auch Warentransport dienen. Auf Holbox gibt es nur ein einziges Fischerdorf, das sich jedoch sehr malerisch mit Sandstraßen und bunten Holzhäusern, die mit Palmendächern gedeckt sind, präsentiert. An den 34 km langen wunderschönen weißen Sandstränden der Insel findet man eine Vielzahl an perlmuttfarbenen Schnecken und Muscheln. Die Einwohner der Insel widmen sich dem Fischfang und dem Tourismus. Hauptsächlich fangen die Fischer Schwertfische und Barrakudas. Um die begehrten Langusten zu fangen, müssen sie oft bis zu 40 m hinabtauchen. In den Restaurants des Ortes kann man dann die köstlichen Gerichte mit Meeresfrüchten probieren, die frisch von Meer auf den Tisch kommen.

Am Strand gibt es einige wenige Hotels mit gemütlichen und ansprechend eingerichteten Bungalows. Luxushotels und Einkaufszentren sucht man auf Holbox allerdings vergebens. Da die Insel Teil des Naturschutzgebietes ist, wird auf Ökologie großer Wert gelegt. Holbox bedeutet Urlaub abseits vom Massentourismus, in einem ruhigen und exklusiven Ambiente. Relaxen, Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen, Hochseeangeln und Ausflüge in die Natur stehen hier auf dem Programm. Für Naturliebhaber ist ein Ausflug auf die Vogelinsel Isla de los Pájaros zu empfehlen. Sie ist der Lebensraum von über 140 Vogelarten. Schon auf der Bootsfahrt kann man die verspielten Delfine beobachten, die neben dem Boot mitschwimmen. Rosa Flamingos und weiße Reiher machen das Naturschauspiel zum unvergesslichen Erlebnis. Mit ein bisschen Glück sieht man auch hier und da ein Krokodil aus dem Wasser auftauchen. Einzigartig sind die so genannten "Ojos de agua": Wasseraugen. Inmitten des Salzwassersees, manchmal auch zwischen den Mangroven, entspringen Süßwasserquellen, in denen man ein herrlich erfrischendes Bad nehmen kann.

Die größte Attraktion der Insel Holbox sind jedoch die Walhaie, mit über 15 m Länge die größten Fische der Erde. Sie ernähren sich vom Plankton, das in den Gewässern um Holbox reichlich vorkommt. Jedes Jahr zwischen Juni und September ziehen ganze Walhaischwärme an Holbox vorbei. Die Fischer der Insel bieten Touren zu den Plätzen an, an denen sich die Walhaie aufhalten. Es ist ein großartiges Naturschauspiel, diese riesigen Tiere ganz aus der Nähe beobachten zu dürfen. Die ganz Mutigen lassen sich ins Wasser gleiten und schwimmen schnorchelnd inmitten dieser eleganten Tiere. Dabei muss man sich nicht fürchten, die Walhaie sind reine Pflanzenfresser. Holbox ist einer der ganz wenigen Orte auf der Welt, wo man diese beeindruckenden Tiere noch hautnah erleben kann. Die Insel Holbox - ein Paradies nicht nur für Naturliebhaber.

Isla Mujeres: eine Insel, 20 Minuten mit Fähre von Cancun entfernt. Die "Insel der Frauen", Isla Mujeres - so der spanische Name, liegt gegenüber der Küste Cancúns. Der Name stammt aus vorspanischen Zeiten, als die einheimischen Frauen zu dieser Insel pilgerten um die Fruchtbarkeitsgöttin Ixchel anzubeten. Eine andere Version besagt, dass die Insel ihren Namen erhielt, weil die ersten spanischen Eroberer auf der Insel kleine Tonfiguren vorfanden, die allesamt Frauen darstellten. Die Fährüberfahrt von Cancún nach Isla Mujeres ist ein einzigartiges Erlebnis. Das Meer schimmert in vielen verschiedenen Farbtönen, von türkis bis tiefblau soweit das Auge reicht. Auf der einen Seite kann man die Isla Mujeres am Horizont erkennen, auf der anderen Seite die Skyline von Cancúns Hotelzone. Mit nur 7,5 km Länge und einer Breite von 500 m ist die Insel eher klein, hat jedoch viel zu bieten.

Das Leben auf der Insel ist eher ruhig und beschaulich im Gegensatz zum quirligen, lebendigen Cancún. Am Nordstrand dominieren die feinen weißen Sandstrände. Das Wasser ist kristallklar und flach abfallend, ideal für einen Strandurlaub mit Kindern. Hier findet man auch kleine gemütliche Hotels sowie rustikale Restaurants mit karibischen Spezialitäten. In den Hängematten zwischen den Palmen am Strand, mit dem Blick auf das türkisfarbene Meer und beim Genuss eines tropischen Cocktails stellt sich unweigerlich das typische Karibik-Feeling ein. Auf Isla Mujeres gibt es viele Wassersportmöglichkeiten. Waverunner, Schnorchel- und Tauchtouren werden angeboten. Besonders beliebt ist das Tauchen zum Bronzekreuz, zu gesunkenen Schiffen oder zu den Höhlen, in denen die für Menschen ungefährlichen Riffhaie schlafen. Der malerische und pittoreske Ort besteht aus vielen farbigen Holzhäusern im karibischen Stil. Viele kleine Läden säumen die Gassen und bieten Kunsthandwerk und Schmuck an, der aus Muscheln hergestellt wird.

Den besten Eindruck von der Insel erhält man auf einer Rundfahrt mit einem Golf-Karren über die gesamte Insel. Bei dieser Fahrt sollte man auch einen Abstecher zur Hacienda Mundaca aus dem 19. Jahrhundert machen. Die Südküste mit ihren steilen Klippen bietet ein phantastisches Panorama. Hier befindet sich auch der moderne Skulpturenpark mit Werken internationaler Künstler. Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick über die türkisfarbene Karibik mit der Hotelzone Cancúns im Hintergrund. Auch die Schildkrötenfarm ist einen Besuch wert. Die riesigen Meeresschildkröten legen zwischen Mai und September ihre Eier in dem weichen Sand der Insel ab. Früher wurden die Schildkröten von den Einheimischen gejagt, ihr Fleisch und die Eier gegessen und der Panzer weiterverarbeitet. Heute stehen die Schildkröten unter strengem Naturschutz. Die Mitarbeiter der Schildkrötenfarm sammeln die Eier ein und vergraben sie an geschützten Stellen. Nach dem Schlüpfen der kleinen Schildkröten begleiten Schüler der Insel zusammen mit den Besuchern die Baby-Schildkröten auf ihrem Weg zum Meer.

Insel Cozumel: ist der Halbinsel Yucatan östlich vorgelagert und etwa 20 Kilometer vom mexikanischen Festland entfernt. Sie gehört zum Bundesstaat Quintana Roo und ist mit einer Gesamtfläche von 647 Quadratkilometern die größte Insel Mexikos. Neben Cancun und Playa del Carmen gehört Cozumel zu den großen Touristenzentren Mexikos. Ein bedeutender Teil der Inselbewohner, etwa 90.000, leben in der Hauptstadt San Miguel de Cozumel. Die durchweg flache Landschaft der Insel wird im Landesinneren von grünem, dichtem Regenwald bedeckt. Große Bekanntheit erlangte Cozumel durch den berühmten Naturfilmer Jacques Cousteau, der auch die hervorragenden Tauchmöglichkeiten hervorhob. Im Jahre 1960 entdeckte er das heute überaus bekannte Palancar-Riff, das sich von Punta Nizuc bis nach Honduras erstreckt. Die Insel ist bei Tauchern aus der ganzen Welt zu einem beliebten Reiseziel geworden, die in mehr als 40 ausgedehnten Korallenriffen eine faszinierende Unterwasserwelt entdecken können. Das Arrecife Coralino Maya ist das zweitgrößte Korallenriff der Welt, das Tauchern einzigartige Tauchplätze bietet. Die Sichtweite beträgt teilweise bis zu 50 Meter und gibt einen weiten Blick auf verschiedenste Korallenarten, bunte Fischschwärme und zahlreiche Großfische frei. Das Höhlentauchen erfreut sich bei Touristen großer Beliebtheit und ist für jeden Taucher ein ganz besonderes Erlebnis. In den verzweigten Höhlensystemen können selbst erfahrene Taucher nach großen Herausforderungen suchen. Aber auch andere Wassersportarten, wie zum Beispiel Wasserski, Schnorcheln, Hochseeangeln und Segeln sind an der Küste Cozumels möglich.

In früheren Zeiten war die Insel Cozumel ein bedeutender Wallfahrtsort der Mayas, die hier die Mondgöttin Ixchel geehrt und gefeiert haben. In Castillo Real und San Gervasio können bis zum heutigen Tag Maya-Tempelanlagen bestaunt werden. So zum Beispiel die Tempelanlage von San Gervasio, die als die besterhaltendste Maya-Ruine der Insel Cozumel gilt. Die Anlage wird aus vier Tempelruinen gebildet, früher war sie ein bedeutender Wallfahrtsort. Die Ausgrabungsstätte ist nur einige Minuten von der Hauptstadt San Miguel entfernt. Auf der Insel Cozumel sind auch faszinierende Naturparks zu finden, die zahlreiche Touristen anlocken. Der Naturpark Parque Punta Sur, im Süden der Insel, besticht mit einer atemberaubenden Naturlandschaft. Vom Leuchtturm Faro de Celarain aus bietet sich dem Besucher ein einmaliger Ausblick auf die Insel und das karibische Meer. Im Naturpark Parque Chankanaab kann der Urlauber sogar mit Delfinen schwimmen. Hier befindet sich eine der schönsten Lagunen Cozumels, die unzählige Meeresbewohner und Pflanzenarten beherbergt.

Heute legen am Hafen täglich Kreuzfahrtschiffe an, die Touristen aus aller Welt auf die Insel bringen. Der Kreuzfahrt-Tourismus stellt für die Insel Cozumel einen äußerst wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. An den traumhaften, weißen Sandstränden kommen aber auch Badefans auf ihre Kosten, die in romantischen, einsamen Buchten ein erholsames Sonnenbad genießen können. Es gibt einladende Restaurants und Bars, die ihre Gäste mit traditionellen und internationalen Gerichten verwöhnen. Die Insel verfügt außerdem über vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten, wie zum Beispiel gut ausgestattete Ferienwohnungen, attraktive Ferienhäuser und Hotels mit hohem Standard.

Playa del Carmen: Playa del Carmen, rund 50 Kilometer von Cancun entfernt, gehört zu den größten, touristischen Anziehungspunkten der Halbinsel Yucatan. Das bei den Maya als Xaman Ha bekannte, ehemalige Fischerdorf hat sich zu einem gefragten Ferienziel entwickelt, das höchsten Anforderungen gerecht wird. Vom luxuriösen Hotel, über private Unterkünfte in familiärem Ambiente, bis hin zu komfortablen Ferienwohnungen ist in Playa del Carmen alles zu finden. Das Freizeitangebot ist ebenfalls sehr vielfältig. Eine der alten Maya-Ruinenstätten, Tulum, ist nur etwa eine halbe Autostunde von Playa del Carmen entfernt und stellt ein beliebtes Ausflugsziel dar. Der Strandabschnitt von Playa del Carmen vermittelt mit türkisblauem Wasser und feinem, weißem Sand echtes Karibikgefühl. Der Sand fällt nur flach ins Meer ab, sodass auch Familien mit kleinen Kindern hier sehr gut aufgehoben sind. Unter großen Palmen kann man mit etwas Glück sogar ein schattiges Plätzchen finden. Mit hohen Wellen ist eher nicht zu rechnen, da sie von der vorgelagerten Insel Cozumel, die am Horizont zu sehen ist, zurückgehalten werden. Am Strand hat der Urlauber nicht nur die Möglichkeit, ein ausgiebiges Sonnenbad auf weißem Sand zu genießen, sondern auch bei verschiedenen Wassersportarten, wie zum Beispiel Windsurfen, Hochseefischen, Tauchen oder Kayak-Fahren, aktiv zu werden.

 

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